
Unser tägliches Brot
Eine Stille - umfasst den Mond.
Sanft die Ähren auf den Feldern,
sich im Winde beugen - leicht
im Licht der Sterne - sich zeigen.
Unbekümmert vor dem Mähen,
vor dem Schnitt.
Gereift in voller Pracht und Stärke,
stehen sie hier in Reih und Glied.
Eine Armee vor der Schlacht
und ihren letzen Nacht.
Im Morgengrauen rücken sie an,
über`s ganze Land.
Keiner kann sich wehren,
wird alles überrannt
und etwas kürzer werden.
Ab geerntet die Felder bis zum Abendrot,
danach wird gebacken – unser tägliches Brot.
Der lyrische Handwerker